Ist Sport ohne Supplemente überhaupt (noch) möglich?

Fett ab – und Muskeln aufbauen – Geht das überhaupt ohne Supplemente?

Wenn du heutzutage die Social Media Profile von Sportlern und anderen Stars besuchst, fällt vor allem eins auf: Scheinbar macht niemand mehr Sport, ohne dabei auf unterstützende Nahrungsergänzungsmittel zu setzen. Fast könne man meinen, dass man ohne Supplemente gar nicht erst auf Erfolge hoffen sollte…

Das Geschäft mit der Prominenz

Du hast sicher schon eine ähnliche Situation erlebt. Du surfst im Netz und besuchst die Instagram Seite deines Lieblingssportlers. Ein bisschen neidisch schaust du auf den Körperbau und denkst dir: ,,Wow, so würde ich auch gern aussehen!” Zwei Posts weiter posiert der Sportler dann mit einem speziellen Drink, der verspricht, denn Fettabbau anzukurbeln. Dazu gibt es dann auch noch einen Promotioncode, mit dem du, wenn du diesen Drink auch bestellst, ein bisschen Geld sparen kannst. Naja, warum nicht, hat ja bei ihm auch geholfen! Und schon bist du ein paar Euro ärmer. Nur um dann einen Monat später festzustellen, dass das Getränk leider überhaupt nichts gebracht hat.

Wenn du ein Post von einem Star mit einem Nahrungsergänzungsmittel – oder irgendeinem anderen Produkt – siehst, musst du leider fast immer davon ausgehen, dass das Mittel nicht aus Überzeugung beworben wurde. Tatsächlich ist es sehr wahrscheinlich, dass der Star das jeweilige Produkt nicht nutzt. Aber: Kleine und größere Promis haben eine enorme Reichweite und einen nicht zu unterschätzenden Einfluss in sozialen Medien. Dementsprechend lassen Firmen sehr viel Geld springen, um die sogenannten Influencer für sich werben zu lassen.

Wann sich Supplemente lohnen – und wann nicht?

Nur, weil wahrscheinlich die meisten Influencer nicht wirklich hinter den Produkten, die sie präsentieren, stehen, heißt das aber nicht, dass sie unsinnig sind. Es soll lediglich bedeuten, dass du dich nicht zu schnell blenden lassen sollst. Hinter den Figuren der Promis stecken harte Arbeit und viel Disziplin, keine Tabletten und besondere Getränke. Niemand nimmt durch das tägliche Trinken eines Detox Tees plötzlich zehn Kilo ab. Hüte dich vor unrealistischen Versprechungen oder vor der Suggestion, dass du dein Traumziel ohne nicht erreichen kannst.

Es gibt aber durchaus Supplemente, die dich tatsächlich bei deinen Zielen unterstützen können. So kann es zum Beispiel sein, dass du einige wichtige Nährstoffe, wenn du dich vegan ernährst, nicht im ausreichenden Maße zu dir nimmst. Oder dein Bedarf an bestimmten Mineralstoffen, wie zum Beispiel Eisen, besonders hoch ist. Insbesondere, wenn du viel Sport machst, kann dein Bedarf an Nährstoffen wie Eiweiß deutlich über dem Durchschnitt liegen. Insbesondere für den Muskelaufbau ist eine gewisse Menge Protein aber sehr wichtig.

Aber Achtung: Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für gesunde Ernährung! Du solltest also nicht den Verzehr von frischem Obst und Gemüse durch die Einnahme von Vitamin Präparaten ersetzen. Mit einer ausgewogenen Ernährung sind viele Supplementierungen überflüssig. Man sollte diejenigen Supplemente, welche zum eigenen Trainingsplan und den eigenen Zielen passen, einnehmen. Zusätzlich ist es wichtig sich über die gewünschten Produkten, vor allem deren Inhalte, zu informieren.

Muskelkater und Muskelwachstum: Sind schmerzende Muskeln notwendig?

Das Workout ist vorbei und plötzlich werden die Arme schwer: Wenn nach dem Training die Muskeln schmerzen, ist ein Muskelwachstum zu erwarten. Notwendig für das Wachstum der Muskeln sind schmerzende Muskeln jedoch nicht.

Schmerzende Muskeln ein Indiz für Wachstum
Viele Menschen denken, dass schmerzende Muskeln durch eine Übersäuerung der Muskeln verursacht werden. Jedoch ist dies nicht die eigentliche Ursache für den schmerzenden Bizeps nach dem Workout. Der Mythos der Übersäuerung nur eine von vielen Mythen im Bodybuilding. Ein anderer Mythos besagt, dass schmerzende Muskeln notwendig für ein Wachstum sind. Dies stimmt jedoch nur teilweise. Für jene, die ihre Muskulatur vergrößern möchten, sind schmerzende Muskeln zwar ein Indiz für ein erfolgreiches Workout, weil Schmerzgrad deutlich macht, wie stark die Beanspruchung der Muskeln war. Doch das Wachstum der Muskeln hängt nicht von den schmerzende Muskeln ab. Allerdings sind die schweren Arme und schmerzenden Beine ein Zeichen dafür, dass die Muskeln wachsen. Das eigentliche Wachstum wird durch regelmäßige Workouts und eine angepasste Ernährung erzielt.

Die wichtigsten Faktoren für ein Wachstum der Muskeln
Der Körper benötigt in erster Linie eine ausreichende Belastung in Form einer progressiven Gewichtssteigerung im Workout. Daraus resultierend muss ein täglicher Kalorienüberschuss erreicht werden, damit ausreichend Proteine für das Muskelwachstum gebildet werden können. Werden diese beiden Faktoren konsequent umgesetzt, tritt unmittelbar ein Wachstum der Muskeln ein. Bei anhaltender Trainingsintensität wird ein Plateau erreicht, auf dem kein weiteres Wachstum der Muskeln mehr stattfindet – zu erkennen daran, dass die zu Beginn noch stark schmerzenden Muskeln nur noch schwach oder überhaupt nicht mehr schmerzen. Ursächlich dafür ist die fehlende Belastung der Muskeln, durch welche die Reize an die Muskeln ausbleiben.

Workout setzt Proteinsynthese in Gang
Schmerzende Muskeln treten während des Heilungsprozesses der geschädigten Muskeln auf. Genauer gesagt ist die Proteinsynthese für die Entstehung von Proteinen und dadurch von Muskeln zuständig. Diese Proteine, welche auf der Basis von Aminosäuren entstehen, entwickeln sich zu Muskulatur. Möglich ist dies durch mechanischen Stress in Form von Workouts, durch die Energie freigesetzt und eine erhöhte Proteinsynthese ausgelöst wird. Hat der Muskel ausreichend Proteine zur Verfügung, um Aminosäuren zu bilden, beginnt die Proteinsynthese: Die geschädigten Muskelfasern werden repariert – anschließend wachsen sie. Erfahrene Athleten bekommen wesentlich seltener schmerzende Muskeln, weil die Muskeln bereits abgehärtet sind. Durch besonders intensives Training wird versucht, dennoch schmerzende Muskeln hervorzurufen.

Mit schmerzenden Muskeln zum Training?
Mit leicht schmerzenden Muskeln kann problemlos trainiert werden. Das Workout lockert die Muskeln und reduziert die Schmerzen. Damit das gelingt, darf das Workout nicht allzu intensiv ausfallen. Wer eine längere Einheit im Fitness-Center plant, sollte sicherstellen, dass der Muskelkater vollständig abgeklungen ist. Als Anhaltspunkt kann die Schmerzskala von 1-10 genutzt werden. Sobald der Schmerz die 4 übersteigt, sollte eine Trainingspause eingelegt werden.
Also sind schmerzende Muskeln nötig für Wachstum? Nicht unbedingt. Eine intensive Belastung, die zu keinem Muskelkater führt, kann ausreichend Reize für ein Wachstum der Muskeln setzen. Muskelkater ist also nur ein Mittel zum Zweck. Die kleinen Risse in der Muskulatur verheilen und dies ruft die Schmerzen hervor.

Low Carb vs High Carb Low Fat:

In der heutigen Zeit spielt Fitness eine zunehmend größer werdende Rolle. Dabei ist vor allem die Ernährung maßgeblich für einen gesunden Körper verantwortlich. Damit einhergehend gibt es etliche Diäten, die dabei helfen sollen, das Beste aus dem Körper herauszuholen. Diskutiert wird dabei besonders die Frage nach den Kohlenhydraten. Hierbei gibt es zwei Lager, die vehement auf ihren Standpunkten beharren und die restliche Fitness Community verwirren. Die Rede ist von Low Carb und High Carb Low Fat. Doch welches Lager hat recht: die Low Carb Fanatiker oder die High Carb Fanatiker. Oder gibt es eventuell gar kein richtig und falsch? Im Folgenden klären wir zuerst, was sich hinter den beiden Diätformen verbirgt.

Low Carb: Was ist das eigentlich?

Das Low Carb Lager schwört darauf, möglichst wenige Kohlenhydrate zur besten Fettverbrennung aufzunehmen. Daher werden diese deutlich reduziert, damit überschüssige Kohlenhydrate nicht in Fett umgewandelt werden können. Auf folgende Lebensmittel verzichtet man hierbei:
– Haferflocken
– Backwaren, wie Brot
– Getreideprodukte, wie Nudeln
– Bohnen und Hülsenfrüchte
– Fruchtsäfte und Limonaden
– Müsli

Dafür setzt man auf gesundes Protein und Fett, um Energie zu erhalten. Dazu gehören folgende Lebensmittel:
– Eier
– Fisch und Meeresfrüchte
– Fleisch
– Milch und Milchprodukte

Was ist High Carb Low Fat?

Das andere Lager hält Fette für die größten Übeltäter. Die Anhänger dieser Diätform sind davon überzeugt, dass Fette entweder nicht sättigend genug seien und dass sie dick machen würden. Im Gegensatz zur Low-Carb Diät setzt man bei der High Carb Low Fat Diät auf eine besonders kohlenhydratreiche Ernährung. Vor allem Leistungssportler praktizieren diese Diät, da mehr Glykogen in den Muskeln gespeichert wird. Glykogen ist die Hauptenergiequelle des Körpers und bietet dem Sportler den Vorteil, dass er bei langen Sporteinheiten besser performen kann. Typische Lebensmittel der High Carb Low Fat Diät sind:
– Pasta
– Brot
– Haferflocken
– Weizenmehl
– Reis
– Bohnen und Linsen

Verboten sind hingegen Lebensmittel mit einem hohen Fettanteil, wie etwa: Hülsenfrüchte, Fisch, Eier, Sahne, Fleisch, Öle, Milch- und Milchprodukte.

Wie kann es sein, dass man mit beiden Diätformen abnehmen kann?

Egal ob High Carb oder Low Carb, beim Abnehmen ist das Kaloriendefizit entscheidend. Das bedeutet, dass dein Körper mehr Energie verbrauchst, als du ihm über Nahrung hinzufügst.
Somit ist es prinzipiell egal, für welche Diät du dich entscheidest, solange das Kaloriendefizit eingehalten wird. Je größer dieses Defizit ist, desto schneller nimmst du auch ab. Doch generell ist es gesünder mit einem geringen Defizit zu leben.

Welche Vor- und Nachteile bietet die Low Carb Diät?

Durch das Wegfallen der Carbs fällt es vielen Personen schwer, auf alltägliche Nahrungsmittel wie Brot oder Pasta zu verzichten. Das ist jedoch gesundheitlich nicht bedenklich, es braucht lediglich einige Zeit bis der Körper sich an diese Umstellung gewöhnt hat. Außerdem verspüren viele Menschen durch die fehlenden Kohlenhydrate Hungerattacken, die zu Essanfällen führen können. Auch braucht der Körper ungefähr 100 Gramm Carbs am Tag, um leistungsstark zu bleiben. Das kann sich auf die Leistungsfähigkeit auswirken, sodass sich viele Menschen müde fühlen. Ein Vorteil dieser Diätform ist, dass du dich bewusst mit deiner Ernährung auseinandersetzen musst und dabei lernst, wie du deine Ernährung optimal für dich zusammenstellst und optimierst. Dadurch bekommst du ein besseres Bewusstsein, was dein Körper braucht und fühlst dich gleichzeitig auch besser. Des Weiteren profitiert man von einem niedrigen Blutzuckerspiegel, was dazu führt, dass man allgemein weniger Hunger verspürt. Außerdem verbessert sich die Verdauung und der Stoffwechsel. Diese Aspekte führen gleichzeitig zu einer erhöhten Konzentrationsfähigkeit, die im Alltag hilft.

Vor-und Nachteile der High-Carb Low Fat Diät

Konzentriert man sich lediglich auf die Aufnahme von Kohlenhydraten, kann es schnell zu einer einseitigen Ernährung und den damit verbundenen Mangelerscheinungen führen. Auch Blähungen und ein Unwohlgefühl können bei dieser Diät Form auftreten. High Carb Low Fat in Kombination mit wenig Bewegung und Sport kann schnell zu einer Gewichtszunahme und erhöhtem Blutdruck führen. Ernährst du dich hierbei zu einseitig, kann es trotz der erhöhten Energiezufuhr zu Erschöpfung führen. Als Beispiel dazu lässt das bekannte Mittagstief, nach dem Mittagessen heranführen. Ein weiterer Nachteil kann die Unterversorgung an fettlöslichen Vitaminen sowie essenziellen Fett- und Aminosäuren darstellen. Die erhöhte Zufuhr von Kohlenhydraten wirkt sich positiv auf die Leistungsfähigkeit des Körpers aus, da diese die Hauptenergiequelle des Körpers sind und ihm am schnellsten Energie liefern. Um Müdigkeit und Konzentrationsprobleme brauchst du dir bei High Carb Low Fat Diät keine Gedanken zu machen. Dies macht sich auch während des Sports bemerkbar, da mehr Glykogen zur Verfügung steht. Ein weiterer Vorteil ist die große Auswahl an Lebensmitteln, sodass sich die Ernährung als leicht und alltagstauglich erweist. Außerdem ist die Ballastzufuhr erhöht, wodurch die Verdauung und das Sättigungsgefühl verlängert werden. Zusätzlich wandelt der Körper nicht so viel Protein zu Kohlenhydraten um.

Was tatsächlich wichtig ist!

Neben der Diätform sollte man sein Augenmerk auf einen Makronährstoff legen. Die Rede ist von den Proteinen. Tatsächlich sind Proteine maßgeblich für den Erhalt und Aufbau der Muskulatur verantwortlich. Die meisten Leute denken, dass Eiweiße jedoch nur für Bodybuilder und Leistungssportler notwendig sind. Dabei hilft dir der Aufbau von Muskulatur, deinen Grundbedarf zu erhöhen. Denn Muskeln verbrennen nachhaltig Fett, was dir beim Abnehmen extrem helfen wird. Zusätzlich unterdrücken Proteine den Hunger, der bei einer Diät eines der größten Probleme darstellt.

Fazit: Low Carb oder High Carb Low Fat

Ob man sich letztendlich für eine Low Carb- oder eine High Carb Low Fat Diät entscheidet, ist prinzipiell egal. Beide Diätformen haben ihre Berechtigung sowie ihre eigenen Vor- und Nachteile. Letztendlich ist nur das Kaloriendefizit entscheidend, sodass man mehr Kalorien verbraucht, als man dem Körper zuführt. Nur so nimmt man langfristig an Gewicht ab. Gleichzeitig sollte man für eine ausreichende Zufuhr an Protein sorgen, damit man langfristig Muskeln aufbaut. Natürlich kann es bei einer Diät durch die reduzierte Energiezufuhr zu einer schlechteren Performance im Training kommen, aber darum sollte man sich keine größeren Gedanken machen.

Welche Diätform passt zu dir?

Für welche Diätform man sich entscheiden sollte, ist von Typ zu Typ unterschiedlich. Der eine kommt wenigen Kohlenhydraten gut über den Tag aus, ohne dass dabei Mangel- oder Müdigkeitserscheinungen auftreten. Der andere kann hingegen nicht auf seine Kohlenhydratzufuhr verzichten, ohne vor Erschöpfung einzuschlafen. Eventuell kannst du es auch mit einer Mischung aus beiden Diätformen probieren. Dabei musst du nicht auf bestimmte Lebensmittel verzichten und machst es dir somit besonders einfach. Am besten einfach mal ausprobieren, welche Diät am besten zu dir passt. Denn versuchen macht klug!

Rezept im Juli: Hafermuffin mit Heidelbeeren

Das Rezept des Monats Mai: Hafermuffin mit Heidelbeeren und Energy Cake Topping


Energy Cakes kann man nicht nur “einfach so” essen- nein, man kann auch andere schöne Prachtwerke aus ihnen zaubern. In diesem Fall hat die liebe Kathi unseren Energy Cake Joghurt in Muffins eingearbeitet und das Resultat ist mehr als köstlich! Seht das Rezept selbst 😉 

Was braucht man dazu?


Zutaten:

  • 2 Eier
  • 70ml Milch
  • 30g Butter (Halbfett)
  • 100g Dinkelmehl
  • 50g Zucker (oder optional Honig/Agavendicksaft)
  • 1/4 Packung Backpulver
  • 1 Hand voll gefrorener Heidelbeeren
  • Energy Cake (zB. Geschmack Joghurt)

 

Zubereitung:

1.) Zuerst die Eier in einer Schüssel schaumig schlagen und anschließend Zucker hinzufügen. Die Butter zuerst in Flocken schneiden und weiterführend mit der Masse vermengen.

2.) Milch, Mehl und Backpulver einrühren. 

3.) Die Muffinförmchen in das Muffinblech geben und mit dem Teig füllen. Allerdings nur bis maximal etwas über der Hälfte der Förmchen (wir wollen ja nicht, dass sie im Ofen übergehen).

4.) Für das Topping müsst ihr den Energy Cake in dünne Scheiben schneiden und je nach Belieben über den Muffigteig bröseln. Anschließend – und abwechselnd mit ein paar gefrorenen Heidelbeeren –  über die 6 Muffins streuen. Ich habe hierfür ca. einen halben Energy Cake benötigt.

5.) Bei ca. 180 Grad im vorgeheizten Backofen (Ober- und Unterhitze) für ca. 30-40 Minuten backen.

6.) Servieren & schmecken lassen. 

 

Guuuuuuten schmackofatzigen Appetit und viel Spaß beim Ausprobieren des Rezeptes:)

Wie es Kathi dabei erging und weitere Rezepte, könnt ihr auf ihrer Homepage gerne nachlesen:
http://www.princessparanoia.com/

8 Gründe, warum dein Körper nach Energy (Cake) schreit!

Ihr kennt das bestimmt. Es gibt Tage, an denen man sich ausgelaugt und völlig motivationslos fühlt. Man kommt nicht richtig in die Gänge und es will einfach nichts klappen, wie man es sich vorstellt. Aber das ist ein absolut normales Phänomen, das viele verschiedene Gründe haben kann. Das sind dann jene Momente, an denen man etwas braucht, um wieder die benötigte Energie zu bekommen!
Hier sind ein paar Gründe, WARUM euch die Energie fehlen könnte und wie ihr sie euch holen könnt…natürlich völlig objektiv betrachtet…überhaupt nicht mit Anspielungen, dass man unbedingt etwas Bestimmtes (wie einen Energy Cake) essen sollte…*husthust*

 

#1 Heißhunger

Hunger, Hunger, Hunger. Wer kennt das nicht? Mal hier eine Schoki, mal da ein paar Nüsse… Aber so wirklich satt sind wir nicht. Deshalb die perfekte Lösung:
Ein leckerer Energy Cake (reicht auch schon ein halber, wer wegen der Kalorien jammert 😉 . Durch die komplexen Kohlenhydrate der Haferflocken bleibt dein Blutzuckerspiegel konstant, hält dich lange satt und befreit dich von lästigen Heißhungerattacken. Et Voilà!

 

#2 Keine Zeit zum Kochen

Es gibt Tage, da kommt man nicht zum Kochen- oder lässt es einfach ganz sein. Vor allem dann, wo du den ganzen Tag unterwegs bist und dein Magen die ganze Zeit knurrt. Woher bekommt dein Körper dann die notwendigen Nährstoffe? Yes….der Energy Cake hilft dir dabei deinen Alltag einfacher (und viiiiiiiiiiel leckerer) zu gestalten.

 

#3 Stress

Stress kann sich negativ auf den ganzen Organismus auswirken. Die vermehrte Ausschüttung von den Stresshormonen Adrenalin und Cortison können deine Energiereserven beanspruchen.  Aus diesem Grund gibt dir ein köstlicher Energy Cake den richtigen Kick für den Tag und belässt deinen Blutzucker auf einem konstanten Niveau. Juhuuuuu!!!

 

#4 Lichtmangel

Vor allem in den Wintermonaten oder an Regentagen fehlt uns das notwendige Sonnenlicht. Deshalb liebe Leser, nützt das tolle Wetter und jeden Sonnenstrahl, um Vitamin D zu tanken.
Somit bekommst du in der Natur doppelte Energie: Sonne und der passende Energy Cake (vielleicht sogar ein Pina Colada?). Was will man mehr?

 

#5 Nährstoff-Defizit

Wer fühlt sich nicht mal schlapp? Ein Mangel an wichtigen Vitaminen, Spurenelementen aber auch an Kohlenhydraten weisen darauf hin, dass dein Körper nach Energie schreit. Da gibt es nur eine passende Antwort: ein Energy Cake

 

#6 Ausflüge

Eine Radtour oder Wandern steht auf dem Tagesplan. Hunger oder ein Energietief ist da vorprogrammiert. Wie nehme ich nur etwas Essbares mit, welches mir nicht gleich kaputt geht oder die Tasche voll macht?  Oder ich mich überhaupt auf einem Berg befinde und weit und breit ist nichts? Yes- ein Energy Cake ist da die perfekte Lösung!

 

#7 Depri-Phase statt Energy

Wer kennt das nicht. Es gibt einfach Tage, da fühlt man sich nicht wohl, ist schlecht drauf und hat einfach zu nichts Lust. Oder? Ein saftiger Schokolade Energy Cake kann dir dabei helfen. Man sagt ja aus gutem Grund: Schokolade ist Balsam für die Seele?!

 

#8 Sport

Fitnesstraining, Matchtage, oder lange Trainingseinheiten bei Ausdauer-oder Ballsportarten. Hier schreit der Körper regelrecht nach einem Haferflockenriegel.

 

Wie ihr sehen könnt – der Energy Cake ist die perfekte Möglichkeit für euch, schnell und einfach Energie zu tanken und gleichzeitig eure Seele damit zu befriedigen. 

Lachen ist gesund – warum wir alle mehr lachen sollten!

Jugendliches Aussehen, starke Muskeln und Glücksgefühle gefällig? Dann bitte einmal laut lachen.

 

Muskeltraining gratis

Wer lacht, spannt das Zwerchfell an und obendrein 300 Muskeln. Da diese nicht ständig auf Spannung stehen, sondern während des Lachens mehrfach kontrahieren, wachsen sie. Es gibt wohl kaum eine Sportart, die ähnliche Effekte in so kurzer Zeit erzielt. Bezahlen brauchen wir für den Lach-Sport nicht. Durchführen lässt er sich beinahe überall und zu jeder Zeit.

 

Besseres Hautbild

Lustige Menschen besitzen meist ein besseres Hautbild als missmutige. Das liegt am Training der Lachmuskeln. Durch ihre Bewegung strafft sich das Gewebe. Die Haut erscheint glatt und präsentiert, abgesehen von den Lächfältchen rund um die Augen, weniger Runzeln.

 

Stoffwechsel wird angeregt

Ein gut funktionierender Stoffwechsel ist das A und O, wenn wir gesund bleiben wollen. Er sorgt dafür, dass Giftstoffe schnell ausgeschieden werden und sich der Organismus regeneriert. Wer häufig lacht, hält sich in mehrfacher Weise fit und hält Alterungserscheinungen auf, die wiederum zu einem großen Teil der Ansammlung von Schlacken geschuldet sind.

 

Höheres Lungenvolumen

Wenn wir lachen wird der Körper zur tiefen Atmung animiert. Dadurch erhöht sich das Lungenvolumen. Dies hat Auswirkungen auf den Sauerstoffgehalt im Blut. Das Blut transportiert den Sauerstoff bis in die Organe und versorgt sie mit einem lebenswichtigen Nährstoff.

 

Tiefenentspannung garantiert

Wenn der Organismus nach dem Lachanfall entspannt, wirkt dieser Zustand besser als jede Meditationsstunde. Das Schöne ist, wir mussten uns unser Wohlbefinden nicht einmal erarbeiten, beispielsweise durch Entspannungsübungen. Es stellte sich von ganz allein ein und zwar schon, während wir lachten.

 

Schlafstörungen? Unbekannt

Menschen, die sich ärgern, tragen ihre Probleme ewig mit sich herum und nehmen sie sogar mit ins Bett. Dadurch entstehen Schlafstörungen. Wer seine Sorgen hingegen nicht so ernst nimmt und über sie lacht, kann besser mit ihnen umgehen und findet schneller eine Lösung. Am Abend sind sie längst vergessen. Da das Gehirn abschalten kann, sind Beschwerden beim Einschlafen kein Thema. Also einfach einmal richtig herzlich vor dem Schlafengehen lachen und man kann sich das Schäfchenzählen sparen.

 

Starkes Immunsystem

Endorphine sind nicht nur dafür verantwortlich, wie wir uns fühlen. Es handelt sich bei ihnen um körpereigene Hormone, die auch unser Immunsystem stärken. Im Gegensatz dazu sorgt das Stresshormon Adrenalin dafür, dass der Körper geschwächt wird. Endorphine sind in der Lage, den Adrenalinausstoß zu verringern. Insofern helfen sie uns, gesund zu bleiben.

 

Schmerzen? Darüber können wir nur lachen!

 

Schmerzen können nicht nur Auswirkungen auf den Körper haben. Bestehen sie länger, leidet auch unsere Psyche. Ein kleiner Trick hilft dabei, dass sie verschwinden. Schon ein Lächeln bewirkt, dass wir sie weniger spüren. Ein extremes Beispiel hierfür ist der sogenannte Galgenhumor, den einige Menschen entwickeln, wenn sie schwer krank sind. Durch ihn schmunzeln sie häufiger und sind in der Lage, selbst eine aussichtslose Situation eher anzunehmen. Gar nicht so selten macht der Humor die Betroffenen wieder gesund. Da Mediziner diese Art der Genesung längst zu schätzen wissen, sind Clowns auf Kinderstationen von Krankenhäusern besonders gern gesehene Gäste.

 

Sympathieträger

Hand aufs Herz: Mit wem arbeiten wir lieber zusammen, mit einem Vorgesetzten, der ständig herumnörgelt und kommandiert? Oder wünschen wir uns jemanden, der souverän mit uns umgeht und über die Fehler von Mitarbeitern sowie eigene kurz lacht, um den Blick dann wieder nach vorn zu richten? Wer lacht, wirkt sympathisch und wird als guter Kamerad empfunden.

Training trotz Erkältung? Das solltest du wissen!

Also wen es bisher nicht mit mindestens einer Erkältung erwischt hat, kann sich bei diesem Temperaturen glücklich schätzen. Vor allem bei dieser frostigen Kälte ist eine Grippe vorprogrammiert. Zuerst beginnt es mit Schnupfen oder Halsweh, dann kommen Gliederschmerzen hinzu und *zack* liegt man dann doch mit erhöhter Temperatur im Bett.
Klar ist es, dass man bei Fieber einfach im Bett bleibt (hoffen wir zumindest). Aber wie sieht es nun aus, wenn man „nur“ eine Erkältung hat? Der Sommer steht doch bevor und jeder will sein Ziel erreichen und keine Zeit verschwenden?!

 

Kann man bei Schnupfen ein Training absolvieren?

Bei einem Schnupfen kann man durchaus trainieren. Natürlich auch nur ein leichtes Training und wenn man sich körperlich fit fühlt. Wichtig ist, dass sich deine Erkältung durch das Work-out nicht verschlimmert. Also lieber slow-down bevor du dann ganz flach liegst.

 

Kann ich mit einer Erkältung ins Fitnesscenter gehen?

Die Frage sollte man mit ,,Nein!” beantworten. Ob es jeder tut ist eine andere. Schon alleine deshalb, um die anderen (hoffentlich) gesunden Leute nicht mit deinen Bakterien/Viren anzustecken. Man greift oftmals zur Nase oder ins Gesicht, als man denkt 😉  

 

Ich habe Halsweh!

Wenn du schon spürst, dass dein Hals kratzt und du dich unwohl fühlst… lass es lieber sein.

 

Ist ein Krafttraining sinnvoll?

Nein, es hat keinen Sinn ein anstrengendes Krafttraining zu absolvieren. Ein leichtes Work-out ist auf jeden Fall besser, da du körperlich auch geschwächt bist und nicht jene Kraft aufbringen kannst, die du vielleicht von dir gewohnt bist.

 

Training bei erhöhter Temperatur?

Definitiv nein und ab ins Bett, wenn der Fieberthermometer über deiner normalen Körpertemperatur (36-37 Grad) anzeigt. Damit verschlimmerst du nur deine Symptome und dein Herz wird auch wenig „amused“ sein.

 

Wann kann ich wieder starten?

Wohl eine der wichtigsten Fragen. Definitiv dann erst, wenn man sich wirklich körperlich fit fühlt, keine Gliederschmerzen hat, man fieberfrei ist und kein Halsweh aufweist. Zwei Tage fieberfrei ist ein MUSS. Vorsichtig ein Work-out starten und dann nach Gefühl weitertrainieren. Du merkst ja während deines Trainings, wie es dir geht und wie du dich dabei fühlst. Hier musst du auf deinen Körper hören! Wenn du schon beim Training merkst „Puh, ich kann nicht mehr. Mir fehlt die Kraft!“, hast du wohl zu früh begonnen.

 

Fakt

Wenn du krank warst oder sich eine Verkühlung anbahnt, schalte lieber einen Gang zurück und schau erstmal auf deine Gesundheit, als auf den Trainingsplan. Entweder verschlimmerst du das Ganze nur oder dein Herz leidet sehr darunter. In dem Fall ist es sehr wichtig, keine Foren oder Freunde zu befragen. Wichtig ist, dass DU auf deinen Körper hörst oder mit einem Arzt darüber sprichst.  Nur du weißt, wie es dir persönlich geht und ob du in der Lage bist, ein Training durchzuführen. Wenn du bereits am Zweifeln bist, ist es wohl besser die Einheit(en) ausfallen zu lassen. Wenn du bereits so fit bist und draußen eine Runde (langsam) laufen gehen möchtest, dann könnte dich unser Blog-Beitrag ,,SPORT TROTZ KÄLTE? 6 FAKTEN, DIE IHR EUCH MERKEN SOLLTET!” auch interessieren.

 

 

 

 

Ooooh Muskeln – ich will (doch nicht) so aussehen wie Hulk

Du denkst Krafttraining ist für dich als Frau nichts? Du glaubst, dass du nur nach ein paar Krafteinheiten aussiehst wie Dwayne „The Rock“ Johnson? Muskeln sind nur was für Männer? Ach… alles Schwachsinn 😉 Wir klären dich auf und beweisen dir, wie wichtig Krafttraining für dich und deinen Körper auch als Frau ist!

 

Fakt 1: Kalorienverbrauch auch am Sofa

Sagt dir der sogenannte „Nachbrenneffekt“ etwas?  Dabei hat dein Organismus einige Stunden nach dem Training einen höheren Sauerstoffbedarf um gewisse Stoffwechselprozesse nachgehen zu können. Hierbei werden auch noch nach dem Training Kalorien verbrannt. Perfekt für jene die Abnehmen und die Haut straffen wollen.

 

Fakt 2: Höherer Gesamtenergieumsatz- kurz gesagt: mehr essen ohne zuzunehmen

Wenn du Muskeln aufbaust (und nein, so schnell geht das bei uns Damen hormonbedingt gar nicht) erhöht sich automatisch dein Gesamtenergieumsatz. Das heißt, du darfst/kannst mehr essen, da deine Muskeln auch mit Nährstoffen versorgt werden müssen und auch einiges an Kalorien verbrennen. Fazit: Du kannst mehr essen ohne zuzunehmen. (im Rahmen natürlich)

 

Fakt 3: Du bekommst weibliche Rundungen

Übungen wie Squats, Kreuzheben oder Kniebeugen helfen dir deine weibliche Rundungen zu betonen oder gar erst welche zu bekommen. Schaut doch einfach viel ästhetischer aus, wenn du schlanke straffe Beine und einen schönen Po hast, oder?  Außerdem sagst du Dellen, Cellulite und dem Fettgewebe den Kampf an.

 

Fakt 4: Die Angst wie Hulk auszusehen

Manche Damen streben das Ideal einer Bodybuilderin an. Ist ja mehr als in Ordnung, da jede/e ein anderes Schönheitsbild nacheifert. Aber hierbei steckt einfach seeeeeeehr viel Disziplin, ein perfekt abgestimmter Ernährungsplan, genaue Trainingspläne und meistens auch Supplemente, mit denen nachgeholfen wird. Oftmals spielt auch  die Genetik eine erhebliche Rolle. Also keine Angst- so schnell wirst du über Nacht zu keinem Muskelweibchen! 😉

 

Fakt 5: Gut für dich-gut für deine Gesundheit

Wenn du deine Bauch-sowie Rückenmuskulatur regelmäßig trainierst stärkst du nicht nur deine Muskulatur sondern sorgst auch für eine bessere Körperhaltung. Somit hilft dir das Krafttraining zu einer stützenden und stabilisierenden Funktion, die zum Beispiel Rückenschmerzen den Kampf ansagen. Ebenso senkst du das Risiko für Osteoporose, Herzerkrankungen oder Diabetes. 

 

Fakt 6: bessere Ausstrahlung dank Muskeln

Nicht nur, dass dir dein Körper innerlich danken wird… nein, du wirst auch an dir merken, dass du selbstbewusster, fitter und stärker in den Tag startest.

FITNESS-MYTHEN UNTER DER LUPE (TEIL 3)

Jeder hat von ihnen schon einmal gelesen oder von ihnen gehört. Die Rede ist von bestimmten Fitness-Mythen, die sich zum Teil hartnäckig in der Fitness-Welt durchgesetzt haben oder viele Menschen einfach daran glauben! Wir hatten bereits 10 Mythen unter die Lupe genommen um zu sehen, was dran ist und was völliger Humbug ist. Das könnt ihr bei Bedarf HIER und HIER nachlesen.

Nun kommen wir zu den nächsten 5 Mythen, die wir auf Herz und Niere überprüfen werden. 

 

Mythos 11- Jogging ist schädlich für unsere Gelenke

Die gute Nachricht: Wir können weiterhin Joggen gehen. Voraussetzung ist jedoch, dass man nicht adipös (stark übergewichtig) ist.  In dem Fall sind Übungen im Wasser, Schwimmen, Walken oder Fahrradfahren besser geeignet.  Durch das Laufen werden unsere Gelenkschmieren ,,dünn-flüssiger” und versorgen die Knorpel besser mit Nährstoffen. Ebenso unterstützt diese Sportart bei einer besseren Durchblutung das umgebende Gewebe. Für gesundes Joggen sollten auf jeden Fall die richtigen Schuhe und eine saubere Lauftechnik gegeben sein.

 

Mythos 12- Bei Krankheit oder Verkühlung soll man nicht Trainieren gehen

Das ist KEIN Mythos!!  Wichtig ist, dass man sich zu 100% auskuriert und nicht zu früh anfängt, sonst kommt die Verkühlung oder das Fieber schneller zurück als was man denkt. Außerdem kann eine Belastung sich negativ auf den Herzmuskel auswirken. Schlussendlich gilt aber, dass man am besten auf seinen Körper hören soll.

 

Mythos 13- Dehnen vor dem Sport ist wichtig

Nein, das ist sehr kontraproduktiv. Besser ist ein lockeres Laufen, dass die Muskeln warm werden. Wenn ihr jedoch vor dem Sport dehnen wollt, dann nur mit ,,aktivem Dehnen”.  Nach dem Ausdauersport darf es ruhig ein ausgiebiges Dehnungprogramm sein. Das sorgt für eine bessere Durchblutung sowieso Beweglichkeit.

 

Mythos 14- Viel Trainieren bringt viel

Hier ist Vorsicht geboten!  Nicht nur du musst deinem Körper Erholung gönnen, sondern auch jeder Muskelgruppe. Also wenn du den größten Bizeps bekommen willst, bringt es nichts, wenn du jeden Tag Hanteln schupfst. Also eine Möglichkeit diesbezüglich wäre, du splittest deine Trainings z.B. mit einem 3-er Split: Tag 1 Bauch und Rücken; Tag 2: Arme; Tag 3 Beine und Tag 4 Pause. So haben deine Muskelgruppen am nächsten Tag Pause und du trainierst sie nicht über.

 

Mythos 15- L-Carnitin hilft bei der Fettverbrennung             

Leider nein. Es gibt keine Kapseln die den Sport ersetzen und die unser Fett schmelzen lassen. *heul* Durch eine ausgewogene Ernährung u.a. mit Fleisch, Fisch und Milchprodukten wird L-Carnitin in der Regel genügend aufgenommen bzw. durch die körpereigene Synthese bereitgestellt. Ebenso ist eine zusätzliche Zufuhr nicht von Bedeutung, da der Körper diese Überdosierung nicht verwerten kann und mittels Urin wieder ausscheidet.

7 Energieräuber im Alltag

Es gibt Tage, da würde man am liebsten im Bett bleiben, weil einfach die Energie fehlt und die Lust auch nicht gerade aus einem heraussprießt. Oder kennst du die Momente, wenn du im Büro sitzt und einfach nichts Produktives schaffst? Aber woran liegt das? Ertappst du dich bei folgenden Punkten, bei denen du im Alltag sagen kannst:“ Mh, ehrlich gesagt ja, das raubt mir die Energie! Das sollte ich verändern!“

 

Punkt 1: Du schläfst zu wenig  

Ja, wer hat manchmal nicht das Gefühl am Abend etwas zu verpassen oder man ist einfach nicht müde? Unser Körper braucht ausreichend Schlaf- optimal zwischen 6-8 Stunden um die nötige Energie zu gewähren. Deshalb entspanne deinen Körper und bereite ihn auf das Schlafengehen vor. Eine warme Badewanne oder ein schönes Buch helfen dir perfekt einschlafen zu können. Ebenso kann sich der Körper auch auf einen Schlafrhythmus einstellen, wenn du täglich zur selben Uhrzeit zu Bett gehst.

 

Punkt 2: Du isst falsch    

Vor allem wenn deine Mahlzeit aus viel Fett sowie Kalorien besteht ist es oft schwer verdaulich und dein Organismus ist vor allem mit deiner Verdauung beschäftigt. Die dafür nötige Energie wird deinem Verdauungssystem gewidmet und nicht dir für deine alltäglichen physischen und psychischen Prozesse.

 

Punkt 3: Dir fehlen wichtige Nährstoffe        

Nicht, dass ich dich gleich zum Supplementieren aufrufe. Aber bist du dir sicher, dass du genügend Vitamin D, Jod und Eisen zu dir nimmst? Ein Routine-Check bei deinem Arzt mittels Blutbefund kann dir weiterhelfen, bevor du zu unnötigen Präparaten greifst. Vor allem Frauen leiden oft unter einem Eisenmangel. Schau generell, dass deine Ernährungsweise alle essentiellen Makro- und Mikronährstoffe enthält und diese nicht tagtäglich einseitig verläuft.

 

Punkt 4: Zu wenig Entspannung          

Kann es vielleicht sein, dass du Dinge tust die auf deiner Prioritätenliste nicht an oberster Stelle stehen oder du alles in letzter Minute tätigst? Nutze doch die Zeit sinnvoll und „spare“ Energie, in der du Dinge in deinem Alltag verrichtest, die dir guttun bzw. essentiell sind.

 

Punkt 5: Zu wenig Bewegung   

Ja, auch Sport kann einen richtig müde machen, aber da steckt ein positiver Effekt dahinter. 😉 Es muss ja nicht gleich intensiver Sport sein, sondern Bewegung in Form von Spazieren gehen, Treppensteigen, Wege zu Fuß anstatt dem Auto usw. erledigen, tun deinem Bewegungsapparat sehr gut. Regelmäßige Bewegung baut gleichzeitig Stresshormone ab und sorgt dafür, dass du dich vitaler und kraftvoller fühlst.

 

Punkt 6: Eintöniger Alltag

Machst du oft jeden Tag dasselbe? Klar, oft sind im Job alltägliche Aufgaben zu bewältigen, die du bereits im Schlaf machen könntest. Natürlich raubt dir das nicht direkt Energie, aber ein eintöniger Alltag kann ganz schön langweilig werden und raubt dir jegliche Lebenslust. Jedoch ist es wichtig, dass du deine Freizeit variabel gestaltest und dich nicht langweilst. Durchbrich deinen Alltag und typische Abläufe. Setz dich nicht nach der Arbeit zu Hause auf die Coach sondern gehe ins Fitnessstudio, fahre mal mit dem Fahrrad in die Arbeit oder nimm einen anderen Weg nach Hause. Mach einfach Dinge, die nicht in deiner Routine vorkommen: Koche dir Gerichte, die du schon immer mal machen wolltest, lass dein Handy mal einfach in der Tasche, erledige Aufgaben mit der linken Hand oder verbringe eine Woche mal ohne den Flimmerkasten.       

 

Punkt 7: Bei dir muss immer alles perfekt sein      

Ich muss noch das machen, das und das und das. Ach ja, und das sollte auch noch erledigt werden. Anschließend fällst du todmüde ins Bett und weißt gleichzeitig nicht mit welcher Aufgabe du am nächsten Tag starten sollst, weil so viel dir im Kopf schwirrt. Kommt dir das bekannt vor? Am liebsten würdest du alles perfekt machen und darfst dir keine Fehler erlauben. Und schnell sollte sowieso noch alles gemacht werden. Alles mit der Ruhe! Schraube deine Selbstansprüche und deinen Perfektionismus etwas runter und akzeptiere, dass Menschen keine Maschinen sind. Es raubt dir nicht nur Energie, sondern auch deine Zufriedenheit am Leben sowie Freude.   

 

9 Tipps, wie man auch auswärts gesund essen kann!

Kann Kantinenessen gesund sein? Was gönne ich mir heute bei der Geburtstagsfeier? Gibt es gesunde Alternativen in Restaurants oder Hotels? Obwohl du den Wunsch hegst einen gesunden Lifestyle zu pflegen, ist es besonders unterwegs besonders schwierig, alles so einzuhalten wie man es sich vorgenommen hat. Doch was gibt es für Möglichkeiten? Die Termine absagen? Dort nichts essen? Zu Hause alleine essen? Natürlich nicht! Schließlich gibt es auch Leute, die täglich in der Mittagskantine essen und die Zeit und der Wille zum Vorkochen oder ähnliches einfach nicht gegeben ist.  Ebenso in Hotels oder an einem Wochenende, wo man einfach den Herd nicht einschalten will.

Mit diesen Empfehlungen will ich dir helfen, wie du dich beim Auswärtsessen trotzdem gesund ernähren kannst.

 

  • Trinken, trinken und nochmals trinken. Natürlich nicht unbedingt Alkohol oder Zuckersäfte! Das Stichwort ist: Wasser. Das füllt schon bereits vor der Mahlzeit deinen Magen und ist soooo erfrischend.
  • Darf es ein Glas Wein, (Knoblauch-)Brot, Laugenbrezel oder Pizzabrot dazu sein? Nein, das muss nicht immer sein! Man kann auch einfach mal NUR die Hauptmahlzeit genießen.
  • Kantinenessen: Gemüse, Fleisch oder Fisch bietet eigentlich jede Kantine an. Wichtig dabei ist, dass es nicht paniert, frittiert oder im Öl schwimmt. Nimm dir doch notfalls einfach noch einen zweiten Teller (oder Serviette) mit und befreie die Lebensmittel von den unnötigen Kalorien. Manchmal geht es einfach auch nicht anders. Dann nimm doch mal eine etwas kleinere Portion. Schadet ja auch mal nicht 😉
  • Salate gibt es immer und überall. Schau, dass du dir diesen selber mit Essig, Öl oder Balsamico anrichten kannst, dann sparst du dir jede Menge Kalorien, wenn du das Dressing auslässt. Wenn dir einfach überhaaaaaupt keine Speise zusagt, ist Salat immer die beste Lösung und in vielen Restaurants und Kantinen gibt es bereits Salatbars, wo du nach Lust und Laune gesund schlemmen kannst. Achtung bei den Dressings, die oft Fett- oder Zuckerfallen sein können!
  • Die Nachspeisen können sooooo verlockend sein. Schau am besten die Nachspeisenkarte gar nicht mal an oder gönne dir einfach nicht jeden Tag einen Muffin oder Ähnliches. Dann ist die Versuchung jedenfalls um einiges geringer. Kleiner Tipp: Kauft euch für Zuhause genügend Obst (Äpfel, Nektarinen, Mandarinen,…) ein und nehmt es als Nachtischersatz mit.
  • Der berühmte Brotkorb mit Aufstrichen und Butter kann aber auch sooooo fies sein. Hab’ doch einfach etwas Geduld für dein Essen. Du wirst satt genug werden und musst dich nicht unnötig mit Kalorien vollschlagen. Genieße doch lieber deine Mahlzeit, die du anschließend bekommst. Wenn du es einfach gar nicht schaffst die Finger davon zu lassen: Entweder gaaaaanz weit wegstellen oder dem Kellner den Brotkorb wieder mitgeben (natürlich nur dann, wenn es alle am Tisch befürworten!).
  • Beilagen: Es gibt einfach keine Speise, mit der du nicht zu 100% zufrieden bist? Da sind Pommes dabei, Bratkartoffel und beim anderen gibt es etwas was dir nicht schmeckt. Ganz einfach: Frage den Kellner ganz höflich, ob du statt dieser Beilage eventuell Gemüse, einen grünen Salat oder einen Ofenkartoffel haben könntest. Schäme dich nicht und fragen kostet nichts 😉
  • Die richtige Restaurantwahl: Also wenn du dir schon das Restaurant auswählen kannst, nimm dir vielleicht nicht gleich jenes mit dem besten All-You-Can-Eat Buffet 😉 Ebenso nicht einen Italiener, wo du weißt, dass du bei einer Pizza oder einer köstlichen Pasta mit Sahnesauce nicht nein sagen kannst.
  • Bestelle in einem Restaurant nicht unbedingt gleich Vor-, Haupt- und Nachspeise. Warte doch einfach mal bis der Sättigungsgrad eintritt. Vielleicht ist die ein- oder andere Mahlzeit im Nachhinein ja doch zu viel gewesen? 😉

Am Schluss sei dazu gesagt, dass es wie immer auch Ausnahmen gibt und nicht alle Tipps 1:1 umsetzbar sind. Vielleicht kannst du den einen oder anderen Ratschlag beherzigen, dass du nicht mit einem schlechten Gewissen das Restaurant verlassen musst. Und wenn man sich selbst einfach einmal einen geilen Abend voll mit Schlemmen gönnen und nicht an unnötige Kalorien denken verschwenden will, kann man das natürlich auch machen. Also genieße die Abende mit Familie, Freunde, Kollegen auch auswärts und drücke dich nicht davor  😉

Fitness-Mythen unter der Lupe (Teil 2)

Jeder hat von ihnen schon einmal gelesen oder von ihnen gehört. Die Rede ist von bestimmten Fitness-Mythen, die sich zum Teil hartnäckig in der Fitness-Welt durchgesetzt haben oder viele Menschen einfach daran glauben! Wir hatten bereits einmal 5 Mythen unter die Lupe genommen um zu sehen, was dran ist und was völliger Humbug ist. Das könnt ihr bei Bedarf HIER nachlesen.

Nun kommen wir zu den nächsten 5 Mythen, die wir auf Herz und Niere überprüfen werden.

 

Mythos 6- Mit Ausdauersport nimmt man am meisten ab
Natürlich kann man mit Ausdauer viele Kalorien verbrennen und hat somit dann einen höheren Energiebedarf an diesem Tag. Perfekt! Mehr Essen! Aber Krafttraining ist genauso wichtig. Denn deine Muskeln verbrennen auch im ruhigen Zustand (also auf dem Sofa ;)) Kalorien.  Demnach ist eine Kombination von Ausdauer und Krafttraining am effektivsten. Das ist einer der Fitness-Mythen, der sich immer noch in vielen Köpfen vieler Frauen herumgeistert.

 

Mythos 7- Die Fettverbrennung setzt erst nach 30 Minuten ein           
Na Gott sei Dank nicht! Der Körper nutzt bei Belastungen alle Energiepools gleichzeitig. Das heißt, dass unser Körper von Beginn an sowohl Kohlenhydrate als auch Fett verbrennt.  Weil nun aber irgendwann unsere Glukosespeicher (also Kohlenhydrate) während des Trainings leer sind, gleicht das unser Organismus aus. Deswegen gibt es auch diesen Mythos der 30 Minuten. Nach dieser Zeit läuft nämlich die Fettverbrennung auf Hochtouren. 

 

Mythos 8- Punkto Mythos 7 „Dann kann ich ja 30 Minuten locker gehen und dann geht’s ab an die Fettspeicher“  
So leicht ist es mit unserem Organismus nun auch wieder nicht. Es ist nun mal von der Belastung abhängig wie schnell Kohlenhydrate bzw. Fett verbrannt werden. Aber allgemein gilt: Wer sich bewegt, hat schon gewonnen.

 

Mythos 9- Wo trainiert wird nehmen wir auch gleich ab 
Ach, das wäre schön! Zumindest wäre das einer der Fitness-Mythen, die sich viele von uns wünschen würden. Jeder Körper hat jedoch ein individuelles Stoffwechselsystem und verbrennt somit an unterschiedlichen Stellen zuerst Fett.  Manche nehmen zuerst an den Armen ab, manche gleich  gar am Bauch oder an den Oberschenkel. Also, wenn wir viele Sit-ups machen heißt es nicht, dass wir gleich ein Six- Pack bekommen. Leider!

 

Mythos 10- Ein Sixpack bekommt man durch viele Sit ups
Das ist leider von unserem Köperfettanteil (KFA) abhängig. Erst wenn dieser ca. bei 15% liegt, können Muskeln sichtbar werden.  Generell ist es so, dass der Bauch eine kleine Muskelgruppe ist und so ein geringer Energieverbrauch herrscht. Somit ist es sinnvoller, wenn man einen niedrigeren KFA erreichen will,  eine größere Muskelgruppe zu trainieren.  Somit ist der Energieverbrauch höher.
Nicht zu vergessen: Bewusste und gesunde Ernährung!

Lebensmittel, die uns von innen wärmen!

Brrr….. anscheinend hat das Wetter den Herbst leicht übersprungen und der Winter kommt doch schneller als gedacht. Oder geht es nur uns so? Neben beheizten und warmen Räumen und dem ultimative Zwiebel- Look könnt ihr mit bestimmten Lebensmitteln und Gewürzen euch innerlich einheizen. Wir zeigen euch Lebensmittel, mit welchen ihr euch in den kalten Monaten von innen wärmen könnt (und die viele Gerichte zusätzlich lecker machen).

 

Nummer 1: Chilli

Durch den Inhaltsstoff Capsaicin werden unsere Gefäße erweitert und sind sozusagen vasodilatatorisch. (was für ein Ausdruck- perfekt, wenn ihr bei Professor, Schwarm oder Schwiegereltern punkten wollt) Somit kommt es in unserem Organismus zu einer erhöhten Durchblutung. Zudem ist ein Schuss Chili in vielen Gerichten einfach unschlagbar köstlich.
Apropos Chilli: Unsere neue Geschmacksorte Schoko/Chilli gibt es übrigens exklusiv im neuen Adventkalender.

 

Nummer 2: Ingwer

Auch durch Ingwer wird uns gleich wärmer ums Herz. Am besten ist es, wenn ihr ein Stück des Wurzelstocks in eine Kanne mit heißem Wasser gebt. So wird euch nicht nur gleich warm, sondern regt auch gleichzeitig die Fettverbrennung an und ist perfekt gegen Erkältungen.

 

Nummer 3: rotes Fleisch

An die Fleischliebhaber: Vor allem rotes Fleisch hat eine wärmende Wirkung. Beispiele dafür sind Rind, Schwein, Lamm, Wild (perfekt in der Herbstzeit) und Ente. Natürlich solltet ihr dennoch aufpassen: Die Dosis macht das Gift! Nicht auf weißes Fleisch wie Huhn oder Pute verzichten oder jetzt ausschließlich rotes Fleisch essen, weil das so schön wärmt. Aber im November auf eine leckere Gans mit Rotkraut und Knödel gehen? Ja da bin ich natürlich dabei, aber nur weil es warm hält, oder? 🙂

 

Nummer 4: Gewürze

Koriander, Kreuzkümmel, Pfeffer, Kümmel, Vanille, Zimt, Anis, Rosmarin, Basilikum und Gewürznelken helfen euch nicht nur euer Essen aufzupeppen sondern auch um eine angenehme Wärme im Körper zu verspüren. Und es riecht einfach hiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiimmlisch.

 

Nummer 5: Früchte

Wer schneller friert als so mache anderen, sollte auf Früchte wie Kiwi, Bananen, Wassermelone, Zitrusfrüchte und Ananas eher verzichten. Auch Fruchtsäfte wirken auf den Körper kühlend. Umso mehr Wasser die Früchte beinhalten (gilt auch für Gemüse), desto mehr muss der Körper Energie aufwenden um diese zu verdauen. Diese Energie fehlt dann im Winter für die Wärmeproduktion des Körpers.

 

Nummer 6: Rohkost

Rohkost sollte in den kalten Monaten vor allem nur mittels gekochten Mahlzeiten aufgenommen werden. Es ist der Fall, dass Rohkost eure Mitte (Verdauungsorgane) kühlt.

 

Allgemein gilt, wenn du die thermische Wirkung beeinflussen willst:
wärmende Wirkung bekommst du in der Küche beim:

– Kochen, Dünsten, Dampfgaren, Schmoren, Blanchieren, Backen, Grillen, Rösten, Braten oder Frittieren
– Pürieren und Reiben
– Trocknen (zum Beispiel Kräuter oder Trockenfrüchte)
– die oben genannten Lebensmittel verwenden

 

Aufpassen, wenn du Lebensmittel keimen lässt oder in Wasser/Salz/Milch/Sojasauce einlegst: die kühlen deinen Körper.

Fitness-Mythen unter der Lupe (Teil 1)

Jeder hat von ihnen schon einmal gelesen oder von ihnen gehört. Die Rede ist von bestimmten Fitness-Mythen, die sich zum Teil hartnäckig in der Fitness-Welt durchgesetzt haben oder viele Menschen einfach daran glauben! Es soll Dinge geben, auf die man besonders achten muss oder Uhrzeiten, an denen man am ebsten gar nichts essen soll und und und.

Wir gehen diesen Fitness-Mythen einmal näher auf den Grund und beleuchten in diesem ersten Teil der Serie, was es damit auf sich haben könnte.

 

Mythos 1- Wer stark schwitzt, hat keine Kondition und ist untrainiert          

Kennt ihr wen, der einfach so viel Sport machen kann was er will und nicht mal einen Tropfen schwitzt? Und selbst rinnt einem der Schweiß hinunter. Dann muss man sich anhören: „Tja, ich bin einfach trainierter als du!“
Blödsinn! Der Grad wie viel man schwitzt hat überhaupt nichts mit der Kondition bzw. des Trainingszustands des Trainierenden zu tun. Trainierte Sportler schwitzen eher schneller und effizienter.  Da durch das regelmäßige Training wird das Kühlsystem besser optimiert, da die Körpertemperatur später und langsamer ansteigt.

 

Mythos 2- Essen am Abend macht dick (Wenn es Fitness-Mythen rund um’s Essen geht, sind wir natürlich gaaaaaaaanz aufmerksam!)        

Es kommt auf die Gesamtkalorienbilanz des Tages an. Der Mythos liegt meistens daran, dass das Weglassen des Abendessens zu einer negativen Kalorienbilanz führt. Prinzipiell hat spätes Essen keine negativen Auswirkungen auf dein Gewicht oder auf deinen Fitnesszustand. Wenn du jedoch untertags schon so viel gegessen hast, dass du deine Energiebilanz mit einem weiteren Essen am Abend überschreiten würdest, nimmst du im Normalfall zu. Klar! Wenn du dich aber den ganzen Tag gesund ernährt hast, hat ein leichtes Abendessen auf jeden fall noch platzt und ist auch empfehlenswert.

 

Mythos 3: Die Waage ist unser bester Freund         

Wer kennt das nicht, man steht auf der Waage und will einfach die Zahl sehen, die man sich wünscht. Ja, auch Waagen können dich anlügen.  Jeder Körper ist verschieden und mal wiegt man mehr und mal weniger aufgrund von Wasser, Hormonen, Menstruationszyklus oder was man am Vortag gegessen hat. Ebenso ist es bei muskulösen Menschen so, dass sie oft mehr wiegen, da Muskeln schwerer sind als Fett. Also wer regelmäßig Krafttraining macht, sollte sich eher mit dem Spiegel, einem Maßband oder einem Kaliper (Fettmesszange) Unterschiede feststellen. Wer es ganz genau wissen, will macht eine Körperfettmessung mittels BIA.

 

Mythos 4:  Frauen bekommen durch Krafttraining viele Muskeln

So schnell geht es bei uns (leider) nun auch nicht. Da Frauen einen viel geringeren  Testosteronwert als Männer aufweisen, können wir generell nicht so schnell Muskeln aufbauen. Also liebe Damen: Keine Angst vor Krafttraining!  Es hilft euch einen größeren Energiebedarf pro Tag zu bekommen (also mehr Essen ;))  bzw. um das Bindegewebe zu straffen.

 

Mythos 5: Während des Trainings sollte man nur Wasser trinken

Das kommt natürlich auf die Trainingseinheit an (wie viele Stunden werden Sport gemacht) und auf die Trainingsart (Kraft-oder Ausdauertraining).
Generell ist es so, dass ein Training unter 1 Stunde Wasser ausreichend ist.  Wer Ausdauertraining mehr als 1 Stunde ausübt, soll auf Kohlenhydrate (30-60g/l) zurückgreifen, da sonst Leistungseinbußen entstehen können.  Ab 2,5 Stunden sollten dann 60-90g Kohlenhydrate/Liter zugeführt werden (am besten inkl. Fruktose bzgl. der schnelleren Energiebereitstellung und dem besseren Transport!)

Gäääääähn – Die Energieräuber im Alltag!

Gääääääähn…was raubt uns eigentlich täglich unsere Energie? Treffen hier ein paar Punkte auch auf dich zu?

Es gibt Tage, da würde man am liebsten im Bett bleiben, weil einfach die Energie fehlt und die Lust auch nicht gerade aus einem heraussprießt. Oder kennst du die Momente, wenn du im Büro sitzt und einfach nichts Produktives schaffst? Aber woran liegt das? Ertappst du dich bei folgenden Punkten, bei denen du sagen kannst:“ Mh, ehrlich gesagt ja, das raubt mir die Energie! Das sollte ich verändern!“

 

Punkt 1: Du schläfst zu wenig  

Ja, wer hat manchmal nicht das Gefühl am Abend etwas zu verpassen oder man ist einfach nicht müde? Unser Körper braucht ausreichend Schlaf- optimal zwischen 6-8 Stunden um die nötige Energie zu gewähren. Deshalb entspanne deinen Körper und bereite ihn auf das Schlafengehen vor. Eine warme Badewanne oder ein schönes Buch helfen dir perfekt einschlafen zu können. Ebenso kann sich der Körper auch auf einen Schlafrhythmus einstellen, wenn du täglich zur selben Uhrzeit zu Bett gehst.

 

Punkt 2: Du isst falsch    

Vor allem wenn deine Mahlzeit aus viel Fett sowie Kalorien besteht ist es oft schwer verdaulich und dein Organismus ist vor allem mit deiner Verdauung beschäftigt. Die dafür nötige Energie wird deinem Verdauungssystem gewidmet und nicht dir für deine alltäglichen physischen und psychischen Prozesse.

 

Punkt 3: Dir fehlen wichtige Nährstoffe        

Nicht, dass ich dich gleich zum Supplementieren aufrufe. Aber bist du dir sicher, dass du genügend Vitamin D, Jod und Eisen zu dir nimmst? Ein Routine-Check bei deinem Arzt mittels Blutbefund kann dir weiterhelfen, bevor du zu unnötigen Präparaten greifst. Vor allem Frauen leiden oft unter einem Eisenmangel. Schau generell, dass deine Ernährungsweise alle essentiellen Makro- und Mikronährstoffe enthält und diese nicht tagtäglich einseitig verläuft.

 

Punkt 4: Zu wenig Entspannung          

Kann es vielleicht sein, dass du Dinge tust die auf deiner Prioritätenliste nicht an oberster Stelle stehen oder du alles in letzter Minute tätigst? Nutze doch die Zeit sinnvoll und „spare“ Energie, in dem du Dinge tust, die dir guttun bzw. essentiell sind.

 

Punkt 5: Zu wenig Bewegung   

Ja, auch Sport kann uns richtig müde machen, aber da steckt ein positiver Effekt dahinter. 😉 Es muss ja nicht gleich intensiver Sport sein, sondern Bewegung in Form von einem ausgiebigen Spaziergang, Treppensteigen oder Wege zu Fuß anstatt mit dem Auto erledigen. Diese Aktivitäten tun deinem Bewegungsapparat sehr gut. Regelmäßige Bewegung baut gleichzeitig Stresshormone ab und sorgt dafür, dass du dich vitaler und kraftvoller fühlst.

 

Punkt 6: Eintöniger Tag  

Machst du oft jeden Tag dasselbe? Klar, oft sind im Job alltägliche Aufgaben zu bewältigen, die du bereits im Schlaf machen könntest. Natürlich raubt dir das nicht direkt Energie, aber ein eintöniger Alltag kann ganz schön langweilig werden und raubt dir jegliche Lebenslust. Jedoch ist es wichtig, dass du deine Freizeit variabel gestaltest und dich nicht langweilst. Durchbrich deinen Alltag und typische Abläufe. Setz dich nicht nach der Arbeit zu Hause auf die Coach sondern gehe ins Fitnessstudio, fahre mal mit dem Fahrrad in die Arbeit oder nimm einen anderen Weg nach Hause. Mach einfach Dinge, die nicht in deiner Routine vorkommen: Koche dir Gerichte, die du schon immer mal machen wolltest, lass dein Handy mal einfach in der Tasche, erledige Aufgaben mit der linken Hand oder verbringe eine Woche mal ohne den Flimmerkasten.       

 

Punkt 7: Bei dir muss immer alles perfekt sein      

Ich muss noch das machen, das und das und das. Ach ja, und das sollte auch noch erledigt werden. Anschließend fällst du todmüde ins Bett und weißt gleichzeitig nicht mit welcher Aufgabe du am nächsten Tag starten sollst, weil so viel dir im Kopf schwirrt. Kommt dir das bekannt vor? Am liebsten würdest du alles perfekt machen und darfst dir keine Fehler erlauben. Und schnell sollte sowieso noch alles gemacht werden. Alles mit der Ruhe! Schraube deine Selbstansprüche und deinen Perfektionismus etwas runter und akzeptiere, dass Menschen keine Maschinen sind. Es raubt dir nicht nur Energie, sondern auch deine Zufriedenheit am Leben sowie Freude.

 

Abnehmen mit Kohlenhydraten? Geht das?

Carbs – soweit das Auge reicht!

Kohlenhydrate verstecken sich in unseren Nahrungsmitteln und sie sind fast in jeder Mahlzeit enthalten. Und das ist auch gut so! Sie sind der perfekte Energiespender! Durch diverese Low Carb Diäten, die eine rasche Abnahme durch den Verzicht auf Kohlenhydrate versprechen, haben allerdings viele KonsumentInnen eine regelrechte Angst vor den bösen Kohlenhydrate. Aber geht es denn auch anders rum und kann man mit Kohlenhydraten abnehmen?

Es gibt Kohlenhydrate, die wir als „böse“ und welche als „gute“ bezeichnen dürfen. Sozusagen die Engel und Teufelchen in der Ernährung.

 

Die Bengelchen:

„Böse“ oder auch kurzkettige Kohlenhydrate genannt, verstehen wir als Normalverbraucher als „Weißmehlprodukte“. Das sind jene, die unseren Blutzuckerspiegel schnell in die Höhe schießen, aber auch wieder senken lassen. Sie werden rasch zu Zucker verdaut und gelangen in kurzer Zeit ins Blut. Somit ist bei diesen „leeren Kalorien“ eine Heißhungerattacke vorprogrammiert, weil man einfach nicht satt bleibt. Klassische Beispiele dafür sind u.a. Reis, Teigwaren, Kartoffeln, Croissants, Weißbrot, Pizzateig, Fruchtsaft, Kuchen und Co.

 

Die Engelchen:

Das sind mehrkettige oder komplexe Kohlenhydrate.  Sie schlüsseln und zerlegen die Molekülketten in ihre einzelne Bestandteile auf und das erfordert Energie.  Außerdem halten sie länger satt, da die aus ihnen gewonnene Energie länger im Körper verbleiben und genutzt werden kann. Hungergefühl und Fressattacken bleiben demnach aus! Also freut sich unser Körper wenn er Vollkornprodukte, Obst und Gemüse, Bohnen, Kleie, Hafer-Dinkel,-Roggen und Gerstenflocken und Co. bekommt. Denn diese enthalten ebenso Ballaststoffe, die für die Verdauung und Sättigung verantwortlich sind.

 

Aber Achtung!

Nicht alle dunklen Lebensmittel sind „gesund“. Viele sind einfach nur dunkel gefärbt, um gesund auszusehen und enthalten  so gut wie nur Weißmehl.  Wenn Ihr wirklich wissen wollt, was drinnen ist, schaut auf die Inhaltsstoffe!

Nun zu meinem Geheimnis zurück: Ja, wir können mit Kohlenhydraten abnehmen! Es kommt darauf an, dass wir die Gesamtkalorienbilanz nicht überschreiten. Somit ist es sinnvoller auf komplexe Kohlenhydrate zurück zu greifen, die uns länger satthalten.