Lebensmittel, die uns von innen wärmen!

Brrr….. anscheinend hat das Wetter den Herbst leicht übersprungen und der Winter kommt doch schneller als gedacht. Oder geht es nur uns so? Neben beheizten und warmen Räumen und dem ultimative Zwiebel- Look könnt ihr mit bestimmten Lebensmitteln und Gewürzen euch innerlich einheizen. Wir zeigen euch Lebensmittel, mit welchen ihr euch in den kalten Monaten von innen wärmen könnt (und die viele Gerichte zusätzlich lecker machen).

 

Nummer 1: Chilli

Durch den Inhaltsstoff Capsaicin werden unsere Gefäße erweitert und sind sozusagen vasodilatatorisch. (was für ein Ausdruck- perfekt, wenn ihr bei Professor, Schwarm oder Schwiegereltern punkten wollt) Somit kommt es in unserem Organismus zu einer erhöhten Durchblutung. Zudem ist ein Schuss Chili in vielen Gerichten einfach unschlagbar köstlich.
Apropos Chilli: Unsere neue Geschmacksorte Schoko/Chilli gibt es übrigens exklusiv im neuen Adventkalender.

 

Nummer 2: Ingwer

Auch durch Ingwer wird uns gleich wärmer ums Herz. Am besten ist es, wenn ihr ein Stück des Wurzelstocks in eine Kanne mit heißem Wasser gebt. So wird euch nicht nur gleich warm, sondern regt auch gleichzeitig die Fettverbrennung an und ist perfekt gegen Erkältungen.

 

Nummer 3: rotes Fleisch

An die Fleischliebhaber: Vor allem rotes Fleisch hat eine wärmende Wirkung. Beispiele dafür sind Rind, Schwein, Lamm, Wild (perfekt in der Herbstzeit) und Ente. Natürlich solltet ihr dennoch aufpassen: Die Dosis macht das Gift! Nicht auf weißes Fleisch wie Huhn oder Pute verzichten oder jetzt ausschließlich rotes Fleisch essen, weil das so schön wärmt. Aber im November auf eine leckere Gans mit Rotkraut und Knödel gehen? Ja da bin ich natürlich dabei, aber nur weil es warm hält, oder? 🙂

 

Nummer 4: Gewürze

Koriander, Kreuzkümmel, Pfeffer, Kümmel, Vanille, Zimt, Anis, Rosmarin, Basilikum und Gewürznelken helfen euch nicht nur euer Essen aufzupeppen sondern auch um eine angenehme Wärme im Körper zu verspüren. Und es riecht einfach hiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiimmlisch.

 

Nummer 5: Früchte

Wer schneller friert als so mache anderen, sollte auf Früchte wie Kiwi, Bananen, Wassermelone, Zitrusfrüchte und Ananas eher verzichten. Auch Fruchtsäfte wirken auf den Körper kühlend. Umso mehr Wasser die Früchte beinhalten (gilt auch für Gemüse), desto mehr muss der Körper Energie aufwenden um diese zu verdauen. Diese Energie fehlt dann im Winter für die Wärmeproduktion des Körpers.

 

Nummer 6: Rohkost

Rohkost sollte in den kalten Monaten vor allem nur mittels gekochten Mahlzeiten aufgenommen werden. Es ist der Fall, dass Rohkost eure Mitte (Verdauungsorgane) kühlt.

 

Allgemein gilt, wenn du die thermische Wirkung beeinflussen willst:
wärmende Wirkung bekommst du in der Küche beim:

– Kochen, Dünsten, Dampfgaren, Schmoren, Blanchieren, Backen, Grillen, Rösten, Braten oder Frittieren
– Pürieren und Reiben
– Trocknen (zum Beispiel Kräuter oder Trockenfrüchte)
– die oben genannten Lebensmittel verwenden

 

Aufpassen, wenn du Lebensmittel keimen lässt oder in Wasser/Salz/Milch/Sojasauce einlegst: die kühlen deinen Körper.